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Restschuldbefreiung und Verbraucherinsolvenz im künftigen deutschen Insolvenzrecht

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Kirsten Forsblad

Das Insolvenzrecht in Deutschland befindet sich im Umbruch. Mit der Einführung der Insolvenzordnung zum 1. Januar 1999 wird mit der Restschuldbefreiung ein gesetzliches Instrumentarium geschaffen, um hochverschuldeten natürlichen Personen eine endgültige Schuldenbereinigung und damit verbunden einen wirtschaftlichen Neuanfang zu ermöglichen. Die Regelung wirft eine Vielzahl von Fragen auf, die ausführlich diskutiert werden. Erörtert werden die alternativen materiellen Lösungswege sowie die rechtsvergleichenden Rahmenbedingungen der nationalen Reformkonzeption. Ferner wird das künftige System der Restschuldbefreiung nach Wortlaut und Systematik umfassend dargestellt und in seinen verfassungsrechtlichen Bezügen problematisiert. Eine rechtspolitische Bewertung schließt die Untersuchung ab.
Aus dem Inhalt: Schuldensanierungsverfahren für natürliche Personen in der Insolvenzordnung - Behandlung der Verbraucherüberschuldung im materiellen Recht - Schuldenbereinigung im anglo-amerikanischen Recht und in den kontinentaleuropäischen Rechtsordnungen - Verfassungsmäßigkeit und Systematik der Restschuldbefreiung.