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Das Pflichtjahr für Mädchen

Nationalsozialistische Arbeitseinsatzpolitik im Zeichen der Kriegswirtschaft

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Angela Vogel

Das Pflichtjahr für Mädchen: Wie keine andere verkörpert diese größte Arbeitseinsatzmaßnahme für die weibliche Jugend - einjähriger Dienst in der Land- und Hauswirtschaft - das Staatsprogramm der NS-Herrschaft. Nur im Kontext der zur höchsten nationalen Kommandosache erklärten Kriegsvorbereitung und -führung erschließt sich seine politische Bedeutung: Kompensation des durch das Primat der Aufrüstung entstehenden Arbeitskräftemangels außerhalb des Rüstungssektors und Sicherung der «Nahrungsfreiheit» an der Heimatfront. Zahlreiche Quellen belegen die kriegswirtschaftliche Zweckbestimmung des Pflichtjahrs. Das Buch analysiert sie als Dokumente der Unterordnung der Arbeit unter die Bedürfnisse des Staates.
Aus dem Inhalt: Bedeutung der Arbeit in der Ideologie des Nationalsozialismus - Organisation der Arbeit als nationaler Ehrendienst - Bedeutung des Pflichtjahres im Rahmen der nationalsozialistischen Arbeitseinsatzpolitik - Ausweitung der Pflichtjahrmaßnahme im Zuge der Kriegsvorbereitung und -durchführung - Kontroverse zwischen weiblichem Arbeitsdienst und Pflichtjahr.