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George Grosz in Amerika 1932-1959

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Birgit Möckel

«... hier, boy, ist Babylon - ein melting pot aller Rassen. (...) Manchmal wird mir fast schwindlig. Ja, das reizt mich, dieses volle Leben darzustellen. (...) Diese Blätter sind wahr - nicht pointenhaft satyrisch. Ich bin auf dem Weg, dies Amerika für mich zu entdecken (...). Ja, ich arbeite mit neuer Freude hier.» (George Grosz an Wieland Herzfelde, 6.6.1933)
Auf Einladung der New Yorker Kunstakademie Art Students League reiste George Grosz im Mai 1932 erstmals nach Amerika. Während dieses Aufenthaltes im Land seiner Jugendträume fiel die Entscheidung, in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Bis zu seiner Rückkehr und dem plötzlichen Tod in Berlin im Jahre 1959 lebte George Grosz in der Nähe von New York. Anliegen dieser Arbeit ist es, die amerikanische Schaffenszeit, die mit 27 Jahren weit mehr als ein Alterswerk umfaßt, erstmals in ihrer ganzen Breite vorzustellen und vor dem Hintergrund der Exilsituation, mit der sich Grosz trotz der freiwillig erfolgten Auswanderung konfrontiert sah, sowie mit Rückbezügen auf das in Berlin entstandene Werk vorzustellen.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklungslinien des amerikanischen Oeuvres - New York und seine Bewohner - Landschaft - Akt - Stilleben - Kriegsbilder und Höllenvisionen - Die Nachkriegsserie der Stockmänner - Die letzten Collagen aus den 50er Jahren - Verlust des Menschenbildes.