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Von der Höhle zur Kirche

Archaisches im Christentum

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Siegfried Vierzig

Die Erforschung der Ur- und Frühgeschichte ist bisher fast ausschließlich eine Sache der empirisch-naturwissenschaftlichen Archäologie. Dabei wird die Frage nach den Inhalten dieser frühen Kultur weitgehend ausgeklammert. Eine Analyse der archaischen Symbole vermag als Zentrum des religiösen Weltbildes den Glauben an die zyklische Kosmoserneuerung herauszuarbeiten. Die Nachwirkungen dieser archaischen Symbolik und ihrer spezifischen Denkstruktur sind bis in das christliche Mittelalter hinein zu verfolgen. Das ergibt eine differenziertere Sicht von der Genese der christlichen Tradition und macht die gegenwärtigen Tendenzen zu einer Renaissance des Archaischen verständlich.
Aus dem Inhalt: Die Zeugnisse urgeschichtlicher Kultur (Malereien und Gravierungen steinzeitlicher Höhlen) in ihrer symbolischen Bedeutung - Rezeption archaischer Symbolik im Christentum - Archaik und Moderne.