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Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung von statistischen Konzentrationsmaßen in der Fusionskontrolle

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Wolfgang Nusskern

Die Fusionskontrolle beabsichtigt, die Entstehung von wettbewerbsgefährdenden Marktstrukturen durch Verbot von Unternehmenszusammenschlüssen, die solche Marktstrukturen begünstigen, zu verhindern. Die Arbeit untersucht, ob die bestehenden Fusionsrichtlinien ausreichend sind, um die Entstehung von wettbewerbsgefährdenden Marktstrukturen durch Unternehmenszusammenschlüsse zu verhindern, oder ob sie mit statistischen Konzentrations- und Dominanzmaßen präzisiert werden sollten. Ziel der Arbeit ist es, die in der Fusionskontrolle auftretenden Ungenauigkeiten aufzuzeigen und Möglichkeiten zur Beseitigung dieser Ungenauigkeiten vorzuschlagen. Insbesondere wird erörtert, daß ein statistisches Konzentrationsmaß zur korrekten Erfassung von Marktstrukturen nicht ausreicht, sondern daß der gleichzeitige Einsatz mehrerer Maße notwendig ist.
Aus dem Inhalt: Konzentration und Wettbewerb - Eignung von Konzentrations- und Dominanzmaßen zur Präzisierung der Fusionskontrolle - Notwendigkeit zur Präzisierung der Fusionsrichtlinien in den USA, in der EU und in Deutschland.