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Mühlenrecht im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken während des 18. Jahrhunderts

Ein Beitrag zum Wirtschaftsrecht eines deutschen Kleinstaates im Alten Reich

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Sabine Stürmer

Das Mühlenrecht im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken während des 18. Jahrhunderts ist ein unübersichtliches Aggregat von Rechtsbestimmungen und wurde aus wissenschaftlicher Sicht bisher weder aufgearbeitet noch eingegrenzt. Ziel dieser Arbeit ist eine klare, geschlossene Erfassung der Materie. Das Quellenmaterial wird systematisch dargestellt, in rechtliche Strukturen eingeordnet und ausgewertet. Die Darstellung bleibt aber nicht nur auf Norminterpretationen beschränkt, auch die Rechtspraxis wird einbezogen. Mühlenrechtsgewohnheit, Mühlenordnung und Mühlenbrief sind als Essentialien des Mühlenrechtes zu begreifen. Die sich verändernde Rolle dieser Grundelemente in der vom Merkantilismus geprägten Umbruchzeit des 18. Jahrhunderts wird herausgearbeitet.
Aus dem Inhalt: Erscheinungsweisen des Mühlenrechtes - Mühlenrechtsgewohnheit - Mühlenordnungen - Mühlenbriefe - Bestandsverhältnisse - Mühlenbriefe als hoheitliche Rechtsgestaltung zwischen Privileg und Vertrag - Mühlenrecht im Wechselspiel von -brief, -ordnung und -rechtsgewohnheit.