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Befristete versus unbefristete Arbeitsverträge

Eine theoretische und empirische Untersuchung zur Anwendung unterschiedlicher Beschäftigungsformen in privatwirtschaftlichen Unternehmen

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Heidrun Zimmermann

Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Diskussion um das Beschäftigungsförderungsgesetz, welches erstmals 1985 in Kraft trat. Die Arbeit geht der Frage nach, wie sich privatwirtschaftliche Unternehmen bei der Wahl unterschiedlicher Beschäftigungsformen verhalten und von welchen Variablen der Einsatz befristeter Arbeitsverträge bei verschiedenen Beschäftigtengruppen abhängt. Auf Basis vorliegender Theorieansätze erfolgt eine Aufstellung von Hypothesen; im empirischen Teil der Arbeit werden diese anhand eines Datensatzes überprüft. Als Größen, die generell den Umfang des Einsatzes befristeter Arbeitsverträge in einem Betrieb beeinflussen, werden die Betriebsgröße und die Betroffenheit von Schwankungen der Produktions- und Geschäftstätigkeit identifiziert. Der Lohnintensität der Produktion und der Qualifikationsstruktur eines Betriebes kommt hingegen nur bei der Gruppe der Fachkräfte eine spezifische Bedeutung zu.
Aus dem Inhalt: Deregulierung und der Einsatz befristeter Arbeitsverträge - Der Arbeitsvertrag in der ökonomischen Theorie - Unternehmensziele, -strategien und Personalpolitik in der neoklassischen Theorie, in Ansätzen außerhalb der neoklassischen Tradition und in der Betriebswirtschaftslehre - Motive für den Einsatz befristeter Arbeitsverträge - Rechtliche Bestimmungen - Unbefristeter Arbeitsvertrag als soziale Norm? - Bedingungen auf dem Absatz- und Arbeitsmarkt der Unternehmung - Überprüfung der Hypothesen.