Show Less
Restricted access

Vom «Stoaklopfer» zum Bergarbeiter

Arbeits- und Lebenswelt der Veitscher Magnesit-Bergarbeiter

Series:

Inge Utvary

Spricht man vom Montanwesen der Steiermark, so drängt sich der Eisenerzbergbau unweigerlich in den Vordergrund. Weit weniger bekannt und dennoch mit der Stahlerzeugung lange Zeit untrennbar verbunden, wurde mit der Gewinnung von Magnesit mehr als acht Jahrzehnte lang ein Stück steirischer Bergbaugeschichte geschrieben, welches in diesem Band auf anschauliche Weise - von den kleinen Anfängen über die lukrative «Hoch-Zeit» bis zum langsamen Ausklingen der Abbautätigkeiten - dargestellt wird.
Den Schwerpunkt dieser zum Großteil empirisch erarbeiteten regionalen Kulturanalyse bildet die Arbeits- und Lebenswelt der Veitscher Magnesit-Bergarbeiter sowie ihrer Familien. Dokumentiert werden sowohl die gefahrvolle, von Kameradschaft und Naturabhängigkeit geprägte Bergmannsarbeit als auch die Mühen der Frauen, die den Lebensalltag - trotz geringer finanzieller Mittel und in ständiger Sorge um das Leben der Familienväter - geschickt zu steuern wußten.
Aus dem Inhalt: Die Veitsch: Landschaft, Geschichte, Besiedelung und früher Bergbau - Magnesit als wichtiger Baustein für die Stahlindustrie - Wirtschaftliche Höhen und Tiefen und ihre Auswirkungen auf die Bergarbeiter - Arbeitsbedingungen und -methoden von Paß und Kür - Die Bergarbeiterfamilien und ihr soziales Umfeld - Relikte bergmännischen Brauchtums.