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Intersubjektivität, Kommunikation und Natur

Theoretische und ethische Aspekte der Sprachuntersuchungen mit großen Menschenaffen

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Othmar Bahner

Versteht man unter Intersubjektivität das Wissen um das Bewußtsein des Anderen, welches zugleich Voraussetzung sozialer Interaktion und Kommunikation ist, dann ist dieses Wissen nicht nur ein Problem des zwischenmenschlichen Umgangs. Die mittlerweile über 30 Jahre andauernden Sprachversuche mit Menschenaffen werfen die Frage auf, inwiefern die Zuschreibung fremden Bewußtseins nicht nur als exklusives Merkmal des Menschen anzusehen ist, sondern auch in der übrigen Natur vorkommt.
Aus dem Inhalt: Intersubjektivität und Kommunikation - Von der Individuellen Welttheorie zum Verstehensproblem - Wege des Unterlaufens des Solipsismus - Sympathie als Problemlösung? - Der Mensch als Affe - Mensch und Affe bei Charles Darwin - Instinkt oder Dressur bei Kommunikation? - Instinkttheorie - Konrad Lorenz - Soziobiologie - Autopoiese - Biologische Anthropologie - Entwicklungstheorien des Menschen - These des Menschen als dritter Schimpanse - Die Post-Australopithecinen-Hypothese - Ethologie der Primaten - Das Intersubjektivitätsproblem im Rahmen der Natur - Biologie und Kommunikation - Kriterienmodelle der Kommunikation - Grundprobleme der Affensprachforschung - Ethische Fragen bezüglich der Großen Menschenaffen.