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Kindheit und Schulzeit von 1750-1850

Eine vergleichende Analyse anhand ausgewählter Autobiographien von Bauern, Bürgern und Aristokraten

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Silvia Ungermann

In den bisher vorliegenden Ansätzen zur Geschichte der Kindheit wurde die Sichtweise der Kinder kaum berücksichtigt. Ziel dieser Arbeit ist es, ihre Perspektive nachträglich bei der Rekonstruktion der historischen Erziehungswirklichkeit aufzunehmen. Subjektive Erlebnisse und Deutungen von Heranwachsenden werden darum mit Hilfe von auf ihre Kindheit und Schulzeit zurückblickenden Autobiographen unterschiedlicher Herkunft beschrieben. Die aus dem Spannungsfeld zwischen Einzelfallstudien und vergleichenden Analysen gewonnenen Erkenntnisse aus den Selbstzeugnissen machen einerseits Unterschiede in bedeutsamen Lebensbedingungen der verschiedenen Stände, andererseits individuelle Reaktionen auf spezifische erzieherische Maßnahmen deutlich.
Aus dem Inhalt: Die Autobiographie aus historischer und gattungstheoretischer Sicht - Die Autobiographie als erziehungswissenschaftliche Quelle - Biographische Forschung - Das Aufwachen in der ständischen Gesellschaft - Die Elementarschulzeit - Die höhere Schule - Autobiographische Analysen als Beitrag zur historischen Kindheits- und Jugendforschung.