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Die Berthold-Otto-Schulen in Magdeburg

Ein vergessenes Kapitel reformpädagogischer Schulgeschichte von 1920 bis 1950

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Reinhard Bergner

Vorliegende Monographie stellt ein in der schulgeschichtlichen Forschung bis vor kurzem nur wenig beachtetes Zentrum Weimarer Schulreform, nämlich Magdeburg, vor.
Im Mittelpunkt stehen zwei von Berthold Otto beeinflußte Schulversuche im Bereich des Volks- und des höheren Schulwesens, deren Entwicklung der Verfasser über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten facettenreich und differenziert beschreibt. Dabei werden sowohl die sich verändernden zeitgeschichtlichen Kontexte und lokalen Bedingungen als auch die Biographien der Gründer und zahlreichen Repräsentanten der Schulen ausführlich berücksichtigt.
Ihren besonderen Reiz erhält die Darstellung durch eine gründliche Analyse der Frage nach dem Arrangement von Schule und Lehrerschaft mit dem NS-Regime sowie nach dem Schicksal der Schulen in der SBZ und frühen DDR.
Aus dem Inhalt: Magdeburg nach der Jahrhundertwende aus sozialisations- und schulgeschichtlicher Perspektive - Berthold Otto - Konzeption und Rezeption aus Magdeburger Perspektive - Die Versuchsschule als umstrittenes Reformthema der Weimarer Zeit - Die Grundschulreform - ein Auftakt mit Folgen - Schulverwaltung und Schulreform unter regionaler Sicht - Die Wilhelmstädter Volksversuchsschule - «freier geistiger Verkehr» als Unterrichtsprinzip - Die BOS Magdeburg - Gesamtunterricht an einer öffentlichen höheren Schule - Die Wilhelmstädter Schulversuche während der NS-Zeit - Die Berthold-Otto-Schule Magdeburg 1945-50.