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Die Forderungen der psychoanalytischen Schulrichtungen für die Interpretation der Merkmale der Schuldunfähigkeit und der verminderten Schuldfähigkeit (§§ 51 a. F., 20, 21 StGB)

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Thomas Vogt

Diese Arbeit kommt einem aktuellen Bedürfnis entgegen. Der Verfasser stellt die in der psychoanalytischen Literatur erhobenen Forderungen zur Interpretation der Kriterien von Schuldunfähigkeit und verminderter Schuldfähigkeit sowie ihr Schicksal in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Wissenschaft dar und schafft damit eine wichtige Voraussetzung für einen fruchtbaren Dialog zwischen Psychoanalyse und Strafrecht. Er selbst fordert mehr Exkulpationsmöglichkeiten gekoppelt mit einem Massregelrecht, das als eine den Exkulpierten entgegenkommende, humane und soziale stabilisierende Hilfe ausgestaltet ist.