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Möglichkeiten und Grenzen einer ökonomischen Bewertung des Ökosystems Boden

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Oliver Fromm

Die ökologische Dimension des Bodens hat in der umweltökonomischen Diskussion bislang nur nachrangig Berücksichtigung gefunden. In der Studie wird deshalb der Versuch unternommen, durch eine vermögenstheoretische Interpretation die ökonomische Bedeutung des Ökosystems Boden nachzuweisen. Daran anknüpfend werden neben der Frage der Monetarisierung vor allem die im Rahmen der Ökologischen Ökonomik hervorgehobenen Anwendungsprobleme des ökonomischen Abwägungskalküls auf das Naturvermögen untersucht. Es wird gezeigt, daß die Komplementarität von Vermögensbeständen, unvollkommenes Wissen über ökologische Systemzusammenhänge, Irreversibilitäten sowie die Berücksichtigung intergenerativer Gerechtigkeit der konventionellen ökonomischen Bewertung des Bodens Grenzen setzen.
Aus dem Inhalt: Überblick über die wohlfahrtsökonomische Basis, die Vorgehensweise und die Aufgaben der ökonomischen Bewertung des Naturvermögens – Vermögenstheoretische Interpretation des Ökosystems Boden – Grenzen der Anwendung des Substitutionsparadigmas auf die ökologischen Funktionen des Bodens – Monetäre Bewertung von bodenbelastungsbedingten Ökosystem- und Gesundheitsschäden – Bewertung von Langfristschäden – Folgerungen für die umweltpolitischen Aufgaben ökonomischer Bewertungen des Bodens.