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Formprobleme bei Grundstücksveräußerungen im deutsch-spanischen Rechtsverkehr

Zur Wirkung der Art. 9 EVÜ und Art. 11 EGBGB

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Joaquim Sarrate i Pou

Die unterschiedliche Ausgestaltung der Grundstücksveräußerung im spanischen und deutschen Zivilrecht bringt Schwierigkeiten mit sich. Unter anderen Aspekten kommt der Form entscheidende Bedeutung zu. Das Internationale Privatrecht kennt gesonderte Kollisionsnormen für die Form der Rechtsgeschäfte. Spannungen entstehen insbesondere dann, wenn ein wirtschaftlicher Vorgang, wie Veräußerung und Erwerb eines Grundstücks, dem deutschen und dem spanischen Recht zugleich unterliegt. Die hier entstehenden Kollisionsprobleme sind Gegenstand der Arbeit. Nach einer Einleitung gliedert sich die Arbeit in drei Teile. In dem ersten Teil werden die Sachnormen der beiden Länder gegenübergestellt und verglichen; im zweiten Teil werden die Kollisionsnormen beschrieben. Auf der Basis dieser Ausführungen werden im dritten Teil umstrittene Einzelfragen des deutsch-spanischen Rechtsverkehrs erörtert.
Aus dem Inhalt: Ausgestaltung der Grundstücksveräußerung im spanischen und deutschen Zivilrecht - Kollisionsrechtliche Probleme - Heilung Formnichtiger Kaufverträge - Auflassung vor einem spanischen Notar? - Erteilung einer Grundstücksvollmacht - Form der Forderungsabtretung.