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Sprachliche Minderheiten in Italien, insbesondere Südtirol, und in Europa

Der Gebrauch der Sprache vor Behörden und Gerichten und die Vergabe öffentlicher Stellen

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Stephan Grigolli

Die Monographie behandelt die rechtliche Situation sprachlicher Minderheiten im europäischen Kontext. Sie enthält neben der Beschreibung des völkerrechtlichen Minderheitenschutzes eine umfassende Darstellung und Untersuchung der Rechtsstellung der Minderheiten in Italien und einigen anderen europäischen Staaten. Den ersten Schwerpunkt bildet die intensive Analyse der Regelungen des Sprachgebrauchs bei Behörden und Gerichten. Im Vordergrund steht die Rechtslage in Südtirol unter verfassungs- und europarechtlichen Gesichtspunkten. Den zweiten Schwerpunkt stellt der Proporz als Regelung der Vergabe öffentlicher Stellen in Südtirol dar. Der Autor untersucht kritisch das bisher kaum bearbeitete Problem der Vereinbarkeit des Proporzes mit dem EU-Recht und gelangt dabei in einigen Punkten zu deren Verneinung.
Aus dem Inhalt: Sprachliche Minderheiten und Völker- und EU-Recht - Sprachliche Minderheiten in Italien und in Europa - Die Sprache in der öffentlichen Verwaltung und in den sogenannten Konzessionsunternehmen - Die Sprache bei Gericht - Der sogenannte «ethnische Proporz» in der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol und das EU-Recht - Der «ethnische Proporz» in der Autonomen Region Trentino-Südtirol - Proporzähnliche Regelungen auch bei anderen Minderheiten und im Völkerrecht?