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Syntax und Exegese

Eine generative Theorie der griechischen Syntax und ihr Beitrag zur Auslegung des Neuen Testamentes, dargestellt an 2. Korinther 5,2f und Römer 3, 21-26

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Reinhard Wonneberger

Ausgehend von den Konzepten der modernen Linguistik wird eine generative Theorie der griechischen Syntax formuliert und begründet. Welche exegetischen Ergebnisse sich damit erzielen lassen, wird an zwei Paulus-Texten gezeigt. Für 2. Korinther 5,2f, insbesondere aber für Römer 3,21-26 folgt aus der syntaktischen Analyse eine mit der bisherigen Forschung nicht mehr vereinbare Auslegung, die über den Rahmen dieses einen Textes hinaus die Einschätzung des Briefaufbaus und der Theologie des Paulus ebenso beeinflusst wie die exegetische Methodenlehre. Weitere Anwendungen werden skizziert.