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Qualitätsregelkarten des Shewhart- und EWMA-Typs

Ein Leistungsvergleich bei meßfehlerfreien und meßfehlerbehafteten Qualitätsdaten

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Dietmar Stemann

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht ein in der Praxis bislang weitgehend unbekannter Typ von Qualitätsregelkarten, die sogenannte EWMA-Karte (EWMA = Exponentially Weighted Moving Average). Bei EWMA-Karten, die eine leistungsfähige Alternative zu den industrieüblichen gedächtnislosen Shewhart-Karten darstellen, werden ältere Stichprobenbefunde mit exponentiell abnehmendem Gewicht bei der Entscheidung über die Notwendigkeit einer Prozeßkorrektur berücksichtigt. Neben der Vorstellung der bekannten einspurigen EWMA-Karten wird eine zweispurige EWMA-Karte präsentiert, die die gleichzeitige Überwachung der Prozeßlage und Prozeßstreuung ermöglicht. Nach einem Sensitivitätsvergleich zwischen EWMA- und Shewhart-Karten bei meßfehlerfreien Daten wird auch untersucht, wie der Leistungsvergleich bei meßfehlerbehafteten Daten ausfällt. Es zeigt sich, daß es sowohl bei Abwesenheit als auch bei Präsenz von Meßfehlern häufig sinnvoller wäre, die üblichen Shewhart-Karten durch EWMA-Karten zu ersetzen.
Aus dem Inhalt: Arbeitsweise einer Qualitätsregelkarte - Qualitätsregelkarten des Shewhart- und EWMA-Typs - Effekte von Meßfehlern auf die Arbeitsweise von Qualitätsregelkarten - Sensitivitätsvergleiche von Shewhart- und EWMA-Qualitätsregelkarten.