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Die Kunst der Versuchung

Antonius eremita bei Henri Fantin-Latour und einigen seiner Zeitgenossen

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Stefanie Waschbüsch

Der frühchristliche Eremit Antonius und seine legendären Versuchungen sind im Frankreich des 19. Jahrhunderts nahezu allgegenwärtig: in der katholischen Moraltheologie, als Objekt der Volksfrömmigkeit, in der populären Druckgraphik, auf Opern- und Cabaretbühnen, Jahrmärkten und nicht zuletzt auf den Leinwänden unzähliger Künstler. Die Untersuchung widmet sich einzelnen, von der Forschung bislang wenig beachteten Facetten der Rezeption dieses Heiligen. Im Mittelpunkt stehen die Versionen zur Antoniusversuchung, die der Maler Henri Fantin-Latour zwischen 1868 und 1904 schuf. Daneben werden u.a. Versuchungsversionen von Henri Rivière und einzelner Salonkünstler wie José Frappa, Aimé Morot und Jean-Georges Vibert betrachtet.
Aus dem Inhalt: Antonius und die katholische Kirche - Der Heilige als Schutzpatron - Die images populaires - Schattenspiele und Marionettentheater - Henri Rivière und die Versuchung des «Chat Noir» - Die Versuchungsversion von Henri Fantin-Latour - Antonius bei Salonkünstlern.