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Individuum und Gesellschaft

Die Antike in Heiner Müllers Werk

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Juan Antonio Suarez Robledal

In der DDR-Literatur spielt die Antike-Rezeption seit den sechziger Jahren eine große Rolle. Kaum ein Autor hat sich mit der Antike so intensiv beschäftigt wie Heiner Müller. Er hat immer wieder mit unterschiedlichen Intentionen auf antike Figuren zurückgegriffen. Die bisherigen literaturwissenschaftlichen Interpretationen und sogar die Aussagen des Dramatikers selbst über den Rückgriff auf die Antike sind aber sehr widersprüchlich. Die Textanalyse soll klären, welche thematischen Bereiche behandelt werden, in welchem Zusammenhang sie mit dem unmittelbaren Kontext stehen, wie sich die Auseinandersetzung mit der Antike im Laufe des Werkes von Heiner Müller wandelt und welche Faktoren sie beeinflußt haben.
Aus dem Inhalt: Antike in der Lyrik der 50er Jahre - Der Konflikt Individuum und Gesellschaft in der «Versuchsreihe» - Herakles, Ödipus und Prometheus: Drei Modelle des individuellen Verhaltens - Die Antike-Rezeption Heiner Müllers im Kontext der DDR - Zement: Antike und Revolution - Der Mythos von Elektra.