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Modelle überlappender Generationen

Zur Begründung der Eingriffsnotwendigkeit des Staates bei der Alterssicherung

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Irene Rößler

Auf dem Gebiet der ökonomischen Theorie der Alterssicherung gewannen Modelle überlappender Generationen eine entscheidende Bedeutung. Gegenstand der Untersuchung ist die Rückführung solcher Modelle auf eine Stabilitäts- und Totalanalyse, in der die langfristigen Wirkungen von rentenpolitischen Instrumentvariablen auf den Konsum, die Ersparnis und die Pensionsdauer der Individuen sowie den Kapitalstock der Unternehmer aufgezeigt werden, um eine effiziente Rentenpolitik zu begründen. Für die Wahl des Finanzierungsverfahrens im Hinblick auf eine pareto-optimale Allokation ist die demographische Entwicklung ausschlaggebend. Beispielsweise muß eine Rentenversicherung bei einer schrumpfenden Bevölkerung Deckungskapital bilden und einen Teil der Zinsen des Deckungskapitals neu investieren.
Aus dem Inhalt: Staatliche Alterssicherung in einer Steady-State-Wachstumsökonomie - Staatliche Alterssicherung und Ruhestandsentscheidungen - Alterssicherung und Vererbung.