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Umwandlung von Dauerbrachland in Ackerland und Naturschutzrecht

Dargestellt an den Flächenstillegungsprogrammen in Schleswig-Holstein

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Wolf-Dieter Niemann

Die Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Nutzung auf den im Rahmen der Flächenstillegungsprogramme der Europäischen Gemeinschaft und des Landes Schleswig-Holstein in der Form der Dauerbrache stillgelegten Flächen steht in einem deutlichen Spannungsverhältnis zu den naturschutzrechtlichen Regelungen in Schleswig-Holstein. Dies um so mehr, als die Stillegungsvereinbarungen keine diesbezüglichen Regelungen vorsehen. Die Arbeit macht deutlich, daß in das Landesnaturschutzgesetz eine Regelung eingefügt werden muß, die die uneingeschränkte Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Nutzung auf vertraglich stillgelegten Flächen sicherstellt.
Aus dem Inhalt: Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Nutzung kann im Einzelfall einen Eingriff oder auch eine Biotopverletzung im Sinne des Landesnaturschutzgesetzes darstellen - Kein Schutz durch die sogenannte Landwirtschaftsklausel - Rechtsfolgen des Landesnaturschutzgesetzes - Schutz nur für EG-Programme.