Show Less
Restricted access

Die politische Existenz der Gemeinde

Eine theologische Ethik des Politischen am Beispiel Alfred de Quervains

Series:

Werner Göllner

Gemeinde hat eine ureigene politische Form. Sie entspringt aus ihrem ebenfalls schon politisch geformten Leben mit Gott. Ihre politische Existenz beginnt darum nicht erst dort, wo sich politische Auswirkungen ihres Glaubens aufdrängen. Sie ist schon in ihrem Kern als Polis verfaßt. Diese Wahrnehmung der Gemeinde wird am Beispiel Alfred de Quervains entfaltet. Er war der engagierteste politische Ethiker aus dem Umkreis der dialektischen Theologie. Er war außerdem intensiv am Kirchenkampf beteiligt. Insofern ist diese Studie auch ein Beitrag zur Erforschung der dialektischen Theologie und des Kirchenkampfes.
Aus dem Inhalt: Politisches Handeln als konkrete Entscheidung in der Freiheit von den Werken - Die Freiheit der Kirche - Der Staat als weltlicher Ort christlichen Lebens.