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Die Cidli-Oden

Zu Klopstocks Lyrik um 1750

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Dagmar Hebeisen

Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) prägte seine Epoche einerseits durch die vitale Kraft seiner aufgeklärten und rationalen Einsichten sich nicht verschließenden lyrischen Dramaturgie. Andererseits befand er sich aber durchaus noch unter dem Bann der pietistischen Empfindsamkeit seiner Zeit. Das Werk, mit dem er sich in dieser Hinsicht ein Denkmal schuf, war «Der Messias». Neben diesem verschwanden fast andere dichterische Töne, die - wie der hier interpretierte «Cidli-Zyklus» - zu dem bezwingendsten Ausdruck gerannen, mit dem das Phänomen der Liebe überhaupt beschrieben werden kann. Seine Ehefrau, die unter tragischen Umständen verschiedene Meta (1728-1758), wurde darin zur idealisch besungenen Hauptfigur erhoben, die Klopstock lyrischer Leitstern bis zu seinem Tode blieb. Im Anschluß an den hier untersuchten «Cidli-Zyklus» wird in einem Nachwort der Versuch eines Vergleichs zwischen Klopstock und Johann Wolfgang von Goethe unternommen.
Aus dem Inhalt: Die historische Einbettung der Klopstockschen Lyrik in ihrer Zeit - Interpretation der einzelnen Gedichte des «Cidli-Zyklus» - Nachwort: Versuch eines Vergleichs zwischen Klopstock und Johann Wolfgang von Goethe.