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Die Flucht nach Ägypten

Ein Beitrag zur Ikonographie des biblischen Reisegeschehens in der italienischen Kunst von den Anfängen bis ins Cinquecento

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Schoole Mostafawy

Die Flucht nach Ägypten gehört innerhalb der Bildzyklen zum Leben Mariens und Jesu zu den beliebten und häufig gewählten Themen der christlichen Kunst. Als eine der ersten Leidensstationen Jesu hat ihre Darstellung im Verlauf der künstlerischen Entwicklung Italiens eine Vielzahl an Deutungen erfahren: vom triumphalen Einzug Christi in Ägypten als Ausdruck der universalen Herrschaft des Messias über die vom Geiste der franziskanischen Frömmigkeit durchdrungene Betonung der Mühsal der Reise bis hin zum ruhenden Verweilen auf dem Weg in die Fremde. Dieser Wandel wird über einen Zeitraum von nahezu 1100 Jahren verfolgt, aus den vielfältigen Quellen, den Schriften und Auslegungen der Kirchenväter, den geistlichen Spielen wie aus den religiösen Bewegungen und örtlichen Traditionen heraus erklärt und anhand bedeutender Bildzeugnisse belegt.
Aus dem Inhalt: Bedeutung und Wandel der Darstellung in der italienischen Kunst vom 5. bis ins 16. Jh.: Zur schriftlichen Überlieferung und ihrem Einfluß auf die ikonographische Entwicklung des Themas - Untersuchung der Bildtypen und Motive - Die symbolhaltige Landschaft in Hinblick auf die heilsgeschichtliche Bedeutung der Flucht - Detaillierte Beschreibung einzelner Bildwerke - Exkurs zum Aufkommen der Ruhe auf der Flucht nach Ägypten.