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Posttraumatische Intrusionen nach Verkehrsunfällen

Faktoren der Aufrechterhaltung

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Regina Steil

Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine schwere psychische Erkrankung, die in der Folge verschiedener Traumata auftreten kann. Charakteristisch ist das Auftreten quälender Erinnerungen an das Trauma (Intrusionen). Welche Faktoren zur Aufrechterhaltung dieser Erinnerungen beitragen, ist bisher nur wenig bekannt. In vier Studien an 336 Verkehrsunfallbeteiligten wurde ein Modell der Aufrechterhaltung posttraumatischer Symptomatik überprüft. Das Modell stellt die Bedeutung kritischer Gedanken zum Trauma und der Vermeidung von Situationen, die an das Trauma erinnern, in den Mittelpunkt. Die Ergebnisse stützen das Modell: Objektive Merkmale des Traumas wie z.B. die Unfallschwere sagen die Schwere der Symptomatik nicht vorher. Dagegen sind dysfunktionale Gedanken zum Unfall und das Ausmaß der Vermeidung eng mit der posttraumatischen Symptomatik assoziiert. Aus den Befunden werden Empfehlungen zur psychotherapeutischen Behandlung posttraumatischer Symptomatik abgeleitet.
Aus dem Inhalt: Die Posttraumatische Belastungsstörung - Psychische Folgen von Verkehrsunfällen - Modelle und Befunde zur Aufrechterhaltung posttraumatischer Intrusionen - Bedeutung spezifischer dysfunktionaler Kognitionen und kognitiver Vermeidung.