Show Less
Restricted access

Die Goldschmiedeplastik des Marienschreins im Aachener Dom

Eine stilgeschichtliche Untersuchung

Series:

Jürgen Fitschen

Der 1238 vollendete Marienschrein im Aachener Dom gehört zu den bedeutenden Goldschmiedewerken aus dem Mittelalter. Er bewahrt Reliquien, die noch heute im Mittelpunkt der seit Jahrhunderten gefeierten Aachener Heiligtumsfahrt stehen. Der Schrein war hinter dem Hauptaltar der Kirche aufgestellt, vor dem bis 1531 die deutschen Königskrönungen vollzogen wurden. Dementsprechend zeichnet ihn ein besonderer Reichtum des Aufbaus und der figürlichen Ausstattung aus. Mit seiner Goldschmiedeplastik sind besonders Fragen der Datierung, des Herstellungsverlaufs und der künstlerischen Entwicklung in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts verbunden. Diese Arbeit versucht, den stilistischen Charakter der Goldschmiedeplastik zu bestimmen und durch zahlreiche Vergleiche zu klären, ob sie sich in stilgeschichtliche Entwicklungen der Zeit einfügt oder davon weitgehend unabhängig entstanden ist.
Aus dem Inhalt: Historische Quellen - Das Bildprogramm - Der architektonische Aufbau - Der stilgeschichtliche Umkreis der Goldschmiedeplastik des Marienschreins (u.a. Goldschmiedekunst in Köln, Trier, Stavelot, Kathedralskulptur in Chartres und Reims, Buch- und Glasmalerei).