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Agrammatismus im Chinesischen

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Yinghong Dong

Die bisherige Agrammatismusforschung setzt sich hauptsächlich mit flektierenden Sprachen auseinander. Dem Chinesischen als isolierende Sprache fehlt fast jegliche Flexion. Wie aber drücken sich chinesische Patienten «agrammatisch» aus? Diese Frage wurde in der Arbeit anhand eines umfangreichen Datenkorpus hinsichtlich sechs grammatischer Aspekte bearbeitet. Als ein wesentliches Ergebnis ergab sich eine unterschiedliche Störungsanfälligkeit der einzelnen sprachlichen Elemente. Dies läßt Rückschlüsse auf die grammatische Komplexität zu, die in der Markiertheitstheorie ihr theoretisches Fundament findet.
Aus dem Inhalt: Forschungsstand zum Agrammatismus - Auswertung des Datenkorpus von agrammatischen Äußerungen im Chinesischen - Grammatikbeschreibung der chinesischen Sprache aus der Sicht der Markiertheitstheorie - Lineare Transkription des Datenkorpus.