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Organisationskultur in Ostdeutschland

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Johannes Eckstein

In DDR-Betrieben herrschte eine massive, zentral gesteuerte und politisierte Organisationskultur, die problematische mentale Dispositionen und Einstellungen bei den Menschen hervorrief. Der Umstand, daß die Arbeitswelt eine so bestimmende Rolle in der Systemphilosophie des Sozialismus spielte, machte die dort herrschende Organisationskultur weit über die Grenzen der beruflichen Tätigkeit hinaus zu einem bestimmenden Gesellschaftsmerkmal. Diese Arbeit untersucht die «realsozialistische Organisationskultur», stellt einen Vergleich zur «typisch westdeutschen Organisationskultur» an und zeigt Möglichkeiten und Entwicklungspfade für ein zukunftsorientiertes Kulturmanagement in Ostdeutschland auf. Die praxisnahen Gestaltungsvorschläge werden komplettiert durch einen fundierten managementtheoretischen Unterbau.
Aus dem Inhalt: Charakterisierung der realsozialistischen Organisationskultur - Vergleich mit der «typisch westdeutschen Organisationskultur» - Transformation der Organisationskultur in Ostdeutschland - Theoretisches Phasenmodell und praxisorientierte Gestaltungsvorschläge.