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Die Anton Piller Order

Ein Beweissicherungsmittel des englischen Zivilprozeßrechts

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Peter Maria Norrenberg

Die Zunahme des internationalen Wirtschaftsverkehrs führt zu einem gesteigerten Bedürfnis grenzüberschreitender Beweisbeschaffung bzw.-sicherung. Mitte der siebziger Jahre wurde in England mit der Anton Piller order ein weitreichendes Mittel zur Sachverhaltsaufklärung geschaffen. Außer der Darstellung des Rechtsinstituts, das zu erheblichen Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit und der Privatsphäre führen kann, erfolgt eine Untersuchung, ob mittels einer Anton Piller order die Sicherung von in England belegenem Beweismaterial für einen deutschen Prozeß möglich ist. In welchem Ausmaß demgegenüber Beweissicherungs- bzw. Beweisbeschaffungsmaßnahmen in der Bundesrepublik für ein englisches Verfahren in Betracht kommen, erfordert die Klärung, inwieweit es möglich ist, mit den Instrumenten des deutschen Rechts ähnliche Ergebnisse zu erzielen, die in England mit einer Anton Piller order erreicht werden.
Aus dem Inhalt: Darstellung der englischen Anton Piller order (Mittel zur Beweisbeschaffung und Beweissicherung) - Gefahren und Reformen - Möglichkeiten, das Rechtsinstitut für ein deutsches Verfahren zu nutzen - Möglichkeiten der Beweisbeschaffung und -sicherung für ein englisches Verfahren nach deutschem Recht.