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Europäische Bildungspolitik nach Maastricht - Zwischen Kontinuität und neuen Dimensionen

Eine Untersuchung am Beispiel der Programme "Erasmus/Sokrates</I> und "Leonardo</I>

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Anke Fritsch

Die mit dem Maastrichter Vertrag einhergehenden neuen Kompetenzen und verfahrenstechnischen Regelungen im Bildungsbereich wurden durch die neuen Bildungsprogramme Sokrates und Leonardo umgesetzt und zum ersten Mal konkret ausgestaltet. Damit ist die europäische Bildungspolitik in eine neue Phase eingetreten, in der diese Bildungsprogramme die Instrumente für den gemeinschaftlichen Beitrag zur allgemeinen und beruflichen Bildung gemäß Artikel 3 lit. p EGV darstellen. Beide Programme bauen auf altbewährten Förderzielen und Strukturen auf und stehen insoweit im Zeichen der Kontinuität. Gleichwohl ist das «Neue» kennzeichnend für Sokrates und Leonardo, da sie in vielerlei Hinsicht neue Dimensionen eröffnen. In der Arbeit wird anhand dieser beiden Bildungsprogramme untersucht, ob sich die europäische Bildungspolitik kontinuierlich fortentwickelt hat oder ob echte Reformen konzeptioneller, inhaltlicher und rechtlicher Art festzustellen sind. Dabei wird auch auf die Bedeutung der bisherigen Förderprogramme im Bildungsbereich und auf die besondere Rolle des EuGH eingegangen.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung einer gemeinschaftlichen Bildungspolitik - Die Bedeutung der bisherigen europäischen Bildungsprogramme - Europäische Bezugspunkte der Bildungspolitik Frankreichs - Die europäische Bildungspolitik nach Maastricht - Die Neustrukturierung der Bildungsprogramme im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung - Bildungspolitische Perspektiven für das Jahr 2000.