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Entstehung eines Arbeitsmarktes in Ostdeutschland und seine wirtschaftspolitische Beeinflussung 1987-1992

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Susanne Bitz

Der Wandel der ehemaligen DDR und hier insbesondere die Entstehung eines hochkomplexen Subsystems der Marktwirtschaft nach einer längeren Phase etablierter zentraler Planwirtschaft, für die die Wirksamkeit des Markt-Preis-Mechanismus prinzipiell negiert worden ist, ist wirtschaftstheoretisch nur schwer zu fassen. Nicht nur durch Sachzwänge geprägt, sondern auch politisch stark determiniert, konnte dieser reale Gestaltungsprozeß in der Durchführung keineswegs problemlos verlaufen. Von einer ordnungstheoretisch fundierten Darstellung des ehemaligen DDR-Wirtschaftssystems ausgehend, werden mittels der Erklärungsansätze des ökonomischen Wandels strukturelle Rahmenbedingungen des real existierenden Sozialismus analysiert. Aus dieser Analyse ergeben sich dann grundsätzliche Anhaltspunkte für die Transformationsentwicklung und damit auch für die Arbeitsmarktentstehung.
Aus dem Inhalt: Ordnungstheoretisch fundierte Analyse des DDR-Wirtschaftssystems unter besonderer Berücksichtigung des Systems der «planwirtschaftlichen Arbeitsallokation» - Arbeitsmarktentstehung auf Basis «planwirtschaftlicher Arbeitsallokation» im Osten - Theoretischer Hintergrund des Erwerbspersonenabbaus und Formierung wirtschaftspolitischer Machtträger.