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Die Mitteleuropa-Idee und die Mitteleuropa-Politik Österreichs 1945 - 1995

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Vladimir Marjanovic

Dieses Buch stellt einen ersten Versuch dar, die Hintergründe der österreichischen Mitteleuropa-Idee und -Politik nach dem 2. Weltkrieg zu analysieren. Oft unbekannte Archivmaterialien, Oralquellen und andere Dokumente zeigen, daß die Mitteleuropa-Idee ein wichtiger Bestandteil der österreichischen außenpolitischen Konzeptionen und ein bedeutender Faktor in der Geschichte der zeitgenössischen internationalen Beziehungen gewesen ist. Den Ansporn für die Wiederbelebung der Mitteleuropa-Idee gaben zuerst konservative Kreise, die durch die Schaffung einer Donauföderation nach einer verbesserten Version der Donaumonarchie strebten. Später wurde dieser Begriff durch den einer regionalen Annäherung und Kooperation ersetzt und führte letztendlich zur Destabilisierung der kommunistischen Regimes in Osteuropa, wobei sich Österreich als treibende Kraft behauptete.
Aus dem Inhalt: Die Sudetendeutsche Landsmannschaft als Anreger für die organisierte Befürwortung der Mitteleuropa-Idee in Österreich - Ein in Vergessenheit geratener Förderer der Mitteleuropa-Idee: Das Forschungsinstitut für den Donauraum - Politische Aktivität unter wissenschaftlichem Deckmantel - Zwischen Anachronismus und Aktualität - Ein ignorierter Förderer der Mitteleuropa-Idee: Otto von Habsburg - Mitteleuropa versus EG und Deutschland - Aufbau einer Einflußsphäre - Abkehr von der Mitteleuropa-Idee?