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Die mittelmeerische Welt als geistige Landschaft und Geschichtsraum im Frühwerk von Albert Camus

Mit Ausblicken auf Paul Valéry, Giuseppe Tomasi di Lampedusa und Gottfried Benn

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Claudia Lehmann

Die Studie untersucht die in der Forschungsliteratur bislang weitgehend vernachlässigten Jugendschriften und frühen Essays Albert Camus'. In Einzelanalysen arbeitet die Autorin die mediterrane Licht- und Farbsymbolik heraus, in der sich der Schlüssel für die Geschichtsabsage des algerienfranzösischen Denkers findet. Es ist die Landschaft Nordafrikas, die in den Werken Camus' den Geist formt und schließlich jene Philosophie des Maßes hervorbringt, die der Schriftsteller der «wilden» und «formlosen» Bewegung der Geschichte entgegensetzt. Die positive Affinität zur Mittelmeerwelt rückt das Camus'sche Werk in die Nähe so bedeutender Autoren wie Paul Valéry, Giuseppe Tomasi di Lampedusa und Gottfried Benn. Trotz bestehender Unterschiede wagt diese Arbeit einen Vergleich.
Aus dem Inhalt: «Der erste Mensch»: Eine geschichtslose Existenz - Die Algerische Schule - Mittelmeersymbolik - Camus' «Mediterranismus» als Moral? - Wahrheit und Gegenwart - Mediterranes Denken im Vergleich: Albert Camus und Paul Valéry - Literarische Exkurse: Camus, Benn, Tomasi di Lampedusa.