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Das Sachverständigenverfahren im Seeversicherungsrecht

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Sven Schubert

Besteht Uneinigkeit zwischen dem Seeversicherer und dem Versicherungsnehmer über die Ursache und/oder die Höhe von Schiffs- bzw. Ladungsschäden, kann es zur Durchführung des Sachverständigenverfahrens gemäß 74 ADS/Ziffer 8.2 ADS Güter 73/84 kommen. Die Schadensfeststellung durch Sachverständige dient der zügigen und kostengünstigen Beilegung der insofern zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer bestehenden Streitpunkte. Die Arbeit untersucht die materiellrechtlichen sowie prozeßrechtlichen Wirkungen, die für Versicherer und Versicherungsnehmer vor, während und nach der Durchführung des Sachverständigenverfahrens bestehen. Insbesondere werden das Zahlungsverweigerungsrecht des Versicherers, die grundsätzliche Bindung der Gerichte an die Feststellungen der Sachverständigen sowie die Folgen eines fehlerhaften Gutachtens dargestellt. Ferner wird das Rechtsverhältnis zwischen den Parteien und den Sachverständigen unter Berücksichtigung der Haftungsrisiken der Sachverständigen analysiert.
Aus dem Inhalt: Rechtsnatur der Sachverständigenverfahrens-Vereinbarungen - Einleitung der Sachverständigenverfahren - Verfahrensrecht und Rechtswirkungen des Gutachtens - Störungen bei Einleitung und Durchführung des Sachverständigenverfahrens - Sachverständige und Obmann - Ursachen und Rechtsfolgen eines fehlerhaften Gutachtens.