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Der durch Menschen ausgelöste Defensivnotstand

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Lars Otte

Die Arbeit liefert eine monographische Darstellung des durch Menschen ausgelösten Defensivnotstandes. Diese Rechtsfigur war lange nahezu unbekannt, da die einschlägigen Fälle der Notwehr unterstellt wurden. Erst die genauere Untersuchung des Rechtsbewährungsprinzips - als tragendes Element der Notwehr - führte zur Einsicht, daß 32 StGB etliche von Menschen ausgelöste Gefahren nicht erfaßt. Diese Fälle werden - durch Abgrenzung von der Notwehr - herausgearbeitet, wesentliche Probleme des 32 StGB («gegenwärtiger, rechtswidriger Angriff») werden erörtert. Weiter werden die Möglichkeiten diskutiert, die die rechtliche Behandlung dieser Sachverhalte betreffen. Neben der Erörterung von Notstandsfragen ( 34 StGB, 228 BGB analog) werden auch neuere Konzeptionen im Grenzbereich zwischen Unrecht und Schuld behandelt (z.B. notstandsähnliche Lage und rechtsfreier Raum).
Aus dem Inhalt: Die Fallgruppen des Defensivnotstandes (Nichthandlungen, sorgfaltsgemäße Handlungen, Perforation, Präventivnotwehr) - Die rechtliche Behandlung des defensiven Notstandes ( 34 StGB, 228 BGB analog, Sondervorschläge im Rahmen einzelner Fallgruppen) - Verhaltensanweisungen für den Defensivnotstandstäter.