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Fraus legis

Eine rechtsvergleichende Untersuchung über den Vorbehalt der Gesetzesumgehung in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Belgien unter besonderer Berücksichtigung des Internationalen Privatrechts

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Oliver Heeder

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Vorbehalt der Gesetzesumgehung in Rechtsprechung und Literatur in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Belgien. Zunächst werden die Grundlagen des Vorbehalts der Gesetzesumgehung getrennt nach Sachrecht und IPR untersucht. Nach der Darstellung der Herkunft und dogmatischen Fundierung in den untersuchten Ländern erfolgt die Abgrenzung zu anderen Rechtserscheinungen, wie Simulation, Rechtsmißbrauch, ordre public usw. Anschließend werden die in der Literatur und Rechtsprechung diskutierten Fälle im Familien-, Erb-, Schuld-, Sachen-, Gesellschafts-, Arbeits- und Prozeßrecht dargestellt. Dies führt abschließend zu einem eigenen Ansatz, wonach der Vorbehalt der Gesetzesumgehung als eigenes Institut - der fraus legis - niedergelegt und mit konkreten Tatbestandsmerkmalen versehen wird, welches seine Handhabung vereinfachen soll.
Aus dem Inhalt: Geschichte der fraus legis - Dogmatische Einordnung im Sachrecht und IPR - Verhältnis zu anderen Rechtsbegriffen - Inhaltliche Merkmale - Rechtsfolgen - Anwendungsfälle im Familien-, Erb-, Schuld-, Sachen-, Gesellschafts-, Arbeits- und Prozeßrecht - Eigener Vorschlag - Definition der fraus legis.