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Handels- und Entwicklungseffekte der Zollunion zwischen der EU und der Türkei

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Astrid-Marina Lohrmann

Zwischen der EU und der Türkei ist seit dem 01.01.1996 eine Zollunion in Kraft. Hier wird die Frage aufgeworfen, ob der Freihandel zwischen unterschiedlich entwickelten Regionen zu Konvergenz- oder Divergenztendenzen führt. Nach einer theoretischen Einführung wird die ökonomische Situation der Türkei im Hinblick auf die Auswirkungen der Zollunion auf den Prüfstand gestellt. Eine besondere Bedeutung kommt der Wettbewerbsfähigkeit der Türkei zu. Der Textil- und Bekleidungssektor wird einer genauen Analyse unterzogen. Es ist zu erwarten, daß die einseitige Spezialisierung auf Textilien zu einer Gefahr für den langfristigen Entwicklungsprozeß wird.
Aus dem Inhalt: Die vertraglichen Grundlagen der Zollunion - Wohlfahrts- und Handelseffekte - Entwicklungseffekte: Konvergenz oder Divergenz - Die makroökonomische Situation der Türkei - Preiselastizitätenansatz: Ein Modell zur Prognose von Integrationseffekten - Inter- und intra-industrieller Handel der Türkei - Komparative Vorteile und Handelsmuster der Türkei - der Textil- und Bekleidungssektor in der Türkei und die Auswirkungen der Integration.