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Design von Kreditverträgen

Eine ökonomische Untersuchung von Klauseln und Optionen in Kreditverträgen

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Daniel von Borries

Zur Finanzierung von Investitionen sind Unternehmen oft auf externes Kapital angewiesen. In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Form der optimale Finanzierungsvertrag zur Lösung eines konkreten Finanzierungsproblems hat. Damit verbunden sind Fragen nach der Bewertung von Finanzierungsverträgen und der optimalen Ausgestaltung der Märkte für Finanzierungstitel. Unter weitgehendem Verzicht auf exogene Annahmen an die untersuchten Vertragsformen wird im Rahmen des Vertragsdesign-Ansatzes gezeigt, daß Kreditverträge - trotz der ihnen oftmals entgegengebrachten Skepsis - in vielen Fällen optimal sein können. Dabei werden der Informationsstand sowie strategisches bzw. eigennütziges Verhalten der Vertragsparteien explizit berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Das Modigliani-Miller-Theorem - Abgrenzung verschiedener Finanzierungsverträge aus neoklassischer und vertragstheoretischer Perspektive - Bewertung von Kreditverträgen mit Hilfe der Optionspreistheorie - Kreditverträge als optimale Finanzierungsverträge - Modelle zur Erklärung von Finanzintermediären in Verbindung mit Theorien des Kreditvertrags.