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Zur präferenzkonformen Ordnung Europas

Ordnungsgestaltung im Spannungsfeld von Einheit und Vielfalt

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Dirk Hannowsky and Andreas Renner

Die Arbeit wurde im Januar 1997 mit dem 'Walter-Eucken-Preis 1996' der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgezeichnet. Liberale Ökonomen sehen Wettbewerb als Verfahren zur Aufdeckung und Umsetzung von Präferenzen an. Hannowsky und Renner übertragen diese Sichtweise auf die Frage der europäischen Integration. Ihre Argumentation stützt sich auf die Arbeiten Walter Euckens, Friedrich August von Hayeks und James Buchanans, die sie in einen neuen Zusammenhang stellen: Der Wettbewerb zwischen den Wirtschafts- und Gesellschaftsordnungen der EU-Mitgliedstaaten, so ihre These, legt die Bürgerpräferenzen hinsichtlich der Gestaltung der europäischen Ordnung offen. Ebenso wie der Marktwettbewerb bedarf auch ein solcher «Ordnungswettbewerb» der konstitutionellen Absicherung. Das Spannungsfeld zwischen «Einheit des Wirtschaftsraumes» und «Vielfalt an Wirtschafts- und Gesellschaftsordnungen» steckt die Eckpunkte einer europäischen Verfassung ab.
Aus dem Inhalt: Reform - Reformfähigkeit der EU - Standortwettbewerb - Ordnungspolitik - Föderalismus.