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Wohnraummangel in Ballungsgebieten

Ökonomische Erklärungsansätze und vergleichende Untersuchung der Ballungsgebiete Frankfurt und Kassel

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Tillmann Blaschke

In dieser Arbeit wird die Wohnraumversorgung in den Regionen Frankfurt und Kassel beispielhaft für ein großes und ein mittleres Ballungsgebiet untersucht. Es zeigt sich, daß etwa eine Million weniger Menschen im Großraum Frankfurt wohnen, als dies aufgrund der Anzahl der hier Beschäftigten zu erwarten wäre. Das Fehlen dieser Wohnbevölkerung läßt sich überwiegend auf eine höhere Berufspendelaktivität der Beschäftigten sowie eine reduzierte Geburtenrate zurückführen, beides mögliche Folgen von Wohnraummangel. Mit Hilfe der Theorien der Stadtökonomik sowie unter Anwendung der (polit-)ökonomischen Theorien des Föderalismus und der Demokratie wird festgestellt, daß eine vielerorts unzureichende Wohnbauverdichtung vermutlich Mitursache für den in deutschen Ballungsgebieten beobachtbaren Wohnraummangel ist.
Aus dem Inhalt: Bauleitplanung als lokales, städtebauliches Instrument - Wohnungspolitische Instrumente - Kommunalplanerische Verantwortung für die Wohnbauplanung.