Show Less
Restricted access

«Wohin es uns treibt...»

Die literarische Generationsgruppe Klaus Manns 1924-1933- Ihre Essayistik und Erzählprosa

Series:

Elke Nicolai

Klaus Mann wurde 1906 geboren und etwas früher oder später auch andere meist aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Autor(inn)en, die sich in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren im literarischen Umfeld Klaus Manns bewegten. Sie erklären sich zu repräsentativen Sprechern einer literarischen Nachkriegsgeneration, die den Verlust Wertevermittelnder Leitlinien nach dem Ersten Weltkrieg beklagt. Darüber hinaus etablieren sie einen Jugend- und Generationsbegriff, der in seiner ideologischen Ausrichtung schließlich an die Stelle sozialökonomischer und politischer Erklärungen tritt. Die literarische Generationsgruppe um Klaus Mann ergänzt das Bild vom historischen Typus des literarischen Intellektuellen, wie er in den ausgehenden zwanziger Jahren unter den Liberalen ohne politische Parteienbildung häufig anzutreffen war.
Aus dem Inhalt: Das «Jüngste Deutschland» in den Zwanzigern (Klaus Mann, Willi Richard Fehse, Wilhelm Emanuel Süskind, Erich Ebermayer, Herbert Schlüter, Wolfgang Hellmert, Annemarie Schwarzenbach, Peter de Mendelssohn) - Die Essayistik zwischen 1924 und 1933: Jugend und Generation - Die Erzählprosa: Die Übermacht der Väter - Die «Jungen»: eine «Gemeinschaft» der Suchenden ohne gesellschaftliche Perspektiven.