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Leistungsfähigkeit und Politikgestaltung von Nicht-Regierungs-Organisationen im Rahmen der internationalen Wirtschafts- und Entwicklungszusammenarbeit

Eine polit-ökonomische Analyse anhand ausgewählter Organisationen

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Markus Karp

Seit der Etablierung des Politikfeldes Entwicklungszusammenarbeit im Gefolge der Gründung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (1961) stellt sich die Frage nach der Leistungsfähigkeit staatlicher Entwicklungspolitik. Zunehmend gelten die bundesdeutschen Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs) als neue Hoffnungsträger einer effizienten internationalen Kooperation und damit als Alternative der vielfach kritisierten öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit. Nach der Kennzeichnung des entwicklungspolitischen Analyserahmens wird die sozio-ökonomische Stellung der NROs in der Bundesrepublik charakterisiert, bevor beispielhaft anhand von zwei Organisationen aus dem Spektrum der NROs deren Leistungsfähigkeit und Politikgestaltung untersucht wird.
Aus dem Inhalt: Entwicklungspolitischer Analyserahmen - deutsche Antworten auf internationale Herausforderungen - Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs) in der Bundesrepublik Deutschland - ein alternatives Konzept zur öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit - Ausländische und inländische Aktivitäten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit exemplarisch untersucht bei der Hanns-Seidel-Stiftung und der Deutschen Welthungerhilfe.