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Strukturelle Wirkungen von volks- und betriebswirtschaftlichen Kosten staatlicher Regulierungen, dargestellt am Beispiel der Agrarpolitik in Deutschland und der Europäischen Union

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Eva Bicker

Seit Jahrzehnten wird die deutsche Landwirtschaft mit vielen Milliarden an Finanzhilfen subventioniert und durch vielfältige Regulierungsmaßnahmen mit wettbewerbsreduzierender Wirkung protektioniert. Trotz der geringen wirtschaftlichen Bedeutung des Agrarsektors, mit einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von weniger als einem Prozent und einem Anteil an der Zahl der Erwerbstätigen von knapp über zwei Prozent, flossen 1996 rund 28 Milliarden DM aus öffentlichen Kassen des Bundes und der Europäischen Union (EU) in diesen Sektor. Als hauptsächliche Regulierungsinstrumente dienen die Marktordnungen der EU überwiegend zur Preisstützung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Einkommen. Zentrale Aufgabe dieser Arbeit ist die Analyse des Wirkungszusammenhanges zwischen den Kosten staatlicher Regulierungen und der Agrarstruktur in der Bundesrepublik Deutschland und der EU.
Aus dem Inhalt: Darstellung der Situation der Landwirtschaft - Staatliche Regulierungen in der Agrarpolitik - Volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Kosten - Strukturelle Wirkungen (internationale Handels- und Produktionseffekte, Finanzkrisen, EU-Agrarreform, GATT, Strukturpolitik als Anpassungsbremse).