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Umweltrechtliche Anforderungen an das Verbringen von Rückständen in bergbauliche Hohlräume

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Helmut Fouquet

Die Verbringung von Rückständen verschiedenster Art in unter- und übertägige bergbauliche Hohlräume gelangte in den letzten Jahren zusammen mit ihrer tatsächlichen Ausweitung immer stärker in das Blickfeld der umweltpolitischen und rechtswissenschaftlichen Diskussion. In dieser Arbeit werden die materiellen und formellen umweltrechtlichen Anforderungen an diese Praxis mit Schwerpunkten im Abfall-, Berg-, Wasser-, Naturschutz- und Bauplanungsrecht untersucht und für einen rechtspolitischen Vergleich fruchtbar gemacht. Durch einen fortlaufenden Bezug auf das eingangs dargestellte Fallmaterial wird ein hohes Maß an Praxisnähe angestrebt. Bestehende rechtliche Lösungsansätze werden unter der neuen Problemstellung fortentwickelt.
Aus dem Inhalt: Abfalleigenschaft, Abfall zur Beseitigung und zur Verwertung - Umweltrechtliche Anforderungen an das Verbringen von Abfällen zur Beseitigung nach dem KrW-/AbfG, von Rückständen zu bergbaulichen Zwecken inner- und außerhalb des Anwendungsbereichs des BBergG, bergbauspezifischer Abfälle; die Endlagerung radioaktiver Abfälle: materielle Voraussetzungen; zuständige Behörden, Verfahren; Überwachung, nachträgliche Auflagen, Widerruf - Vergleich der Anforderungssysteme, fallgruppenbezogene Ergebnisse, rechtspolitische Überlegungen.