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Das japanische Malerporträt in der späten Edo-Zeit (ca. 1750-1868)

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Birgit Mayr

Die Auszeichnung durch ein Porträt war in Ostasien - ähnlich wie im Westen - bis in die Neuzeit das Privileg weniger hervorragender Personen der Hocharistokratie, des Feudaladels und des Klerus. Erst seit dem 17. Jahrhundert wurden auch in Japan Künstler und Gelehrte aus dem niederen Adel und dem entstehenden Stadtbürgertum in ihren Bildnissen verewigt. Diese Dissertation erforscht zum esten Mal systematisch die Entstehung und Entwicklung des Malerporträts in Japan. Sie gewährt neue Einblicke in die künstlerische Tätigkeit der Edozeitlichen Malerei, in die Vorstellungen der Künstler von sich selbst und ihre Stellung in der japanischen Gesellschaft.
Aus dem Inhalt: Der soziale Status der japanischen Maler - Die Entstehung der Malerporträts vor Mitte der Edo-Zeit - Die Rezeption chinesischer Physiognomik, Figurenmalerei und europäischer Wissenschaften sowie die Gründung neuer Malschulen - Katalog der verschiedenen Porträtversionen der bekanntesten Repräsentanten neuzeitlicher Malschulen.