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Mythologie der chinesischen Antike

Mit Ausblick auf spätere Entwicklungen

Wolfgang Münke

Das Werk ist eine gründliche Überarbeitung der 1976 beim Ernst Klett Verlag erschienenen Klassischen chinesischen Mythologie, ergänzt um die Artikel Chou 2 , Wen-wang und Wu-wang, mit denen der Autor den literarisch verbürgten Beginn der Geschichte Altchinas auf frühestens 8. Jh.v.Chr. festlegen konnte. Die einzelnen Artikel sind neu gestaltet und auf eine mythologisch höhere Basis gestellt; das religiöse Element wurde deutlich herausgearbeitet. Das Buch umfaßt das in Texten des 6.-1. Jh.v.Chr. niedergelegte Glaubensvermächtnis der chinesischen Antike, nicht Ausstrahlungen des Buddhismus, des Hellenismus oder gar eines sogenannten «Volkstaoismus», geschweige denn legendarisierte Überlieferungen zur Frühgeschichte Altostasiens. Das Buch wurde nicht geschrieben, um die gegenwärtige Forschung darzulegen, sondern um zu zeigen, was die älteste Literatur Chinas wirklich mitteilt.
Aus dem Inhalt: Aufhellung der Phänomene eines vermeintlichen chinesischen «Urkaisertums» - Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit der Literatur Altchinas durch philologische Detailarbeit an den altchinesischen Primärquellen.