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Zur Leistungsfähigkeit privaten Infrastrukturengagements

Eine Analyse für die neuen Bundesländer

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Antje Stobbe

Der desolate Zustand der Infrastruktur erwies sich als eines der bedeutendsten Investitionshemmnisse in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit grundsätzlich die Vorteilhaftigkeit einer Beteiligung privater Unternehmen am Bereitstellungsprozeß von Infrastrukturgütern. Dabei wird zunächst analysiert, inwieweit unter normativen Gesichtspunkten Kompetenzen im Rahmen der Bereitstellung von Infrastrukturgütern privaten Unternehmen übertragen werden sollen. Darüber hinaus werden privatwirtschaftliche Modelle (z.B. Projektfinanzierung, Leasing) anhand raumordnungs- und regionalpolitischer, finanzwissenschaftlicher und ordnungspolitischer Kriterien im Hinblick auf ihre Vorteilhaftigkeit gegenüber einem rein staatlichen Engagement bewertet.
Aus dem Inhalt: Bestimmung des Infrastrukturbedarfs in den neuen Bundesländern - Marktversagen als wohlfahrtstheoretische Begründung der Bereitstellung von Infrastruktur durch den Staat - Gesamtwirtschaftliche Wirkungen von Infrastruktur - Zielbeitrag unterschiedlicher Modelle privaten Infrastrukturengagements.