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Abstimmungsverfahren und Nutzenethiken

Eine Synthese sozialwahltheoretischer Ansätze

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Gerhard Sichelstiel

Spezifisch öffentliche Güter, wie z.B. «innere Sicherheit» oder «Verkehrswesen», werden nicht über den Markt angeboten und müssen deshalb vom Staat bereitgestellt werden. Ziel der Staatstätigkeit sollte die Maximierung des Gemeinwohls sein. Was aber ist das Gemeinwohl? Der Autor zeigt, daß es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die individuellen Interessen verschiedener Personen zu einem «kollektiven Interesse» zusammenzufügen. Diese Möglichkeiten der Nutzenaggregation unterscheiden sich vor allem in den Annahmen, die hinsichtlich der Meßbarkeit und der interpersonellen Vergleichbarkeit der individuellen Präferenzen gemacht werden.
Aus dem Inhalt: Zielsetzungen der Sozialwahltheorie - Arrows Theorem - Kollektive Wahlregeln - Soziale Wohlfahrtsfunktionale - Strukturierung der Sozialwahltheorie - Ordinale und kardinale Nutzenmessung - Entscheidungen unter Risiko - Harsanyis Begründung der utilitaristischen Ethik - Interpersonelle Nutzenvergleiche.