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Die Auswirkungen der Europäischen Menschenrechtskonvention und des UN-Übereinkommens über die Rechte des Kindes vom 20. November 1989 auf Rechtsfragen im Bereich der medizinisch assistierten Fortpflanzung

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Ulrike Binder

Die medizinisch assistierte Fortpflanzung wirft vielgestaltige Rechtsfragen auf. Die Arbeit befaßt sich mit der bislang kaum erforschten Frage, welche Anforderungen die Europäische Menschenrechtskonvention und die UNO-Kinderkonvention an gesetzliche Regelungen in diesem sensiblen Bereich stellen. Dabei zeigt sie Mindeststandards auf, zu deren Einhaltung und Umsetzung die Mitgliedstaaten im Hinblick auf die Konventionen verpflichtet sind. Hieraus folgt, daß die Mitgliedstaaten bereits heute zu einem nicht unerheblichen Maß an Rechtsvereinheitlichung verpflichtet sind, mag auch die Einigung auf internationale Konventionen zu Einzelfragen der medizinisch assistierten Fortpflanzung noch Zeit in Anspruch nehmen. Die Arbeit untersucht schwerpunktmäßig die sich stellenden familienrechtlichen Folgeprobleme, denen sich der deutsche Gesetzgeber bisher nicht angenommen hat.
Aus dem Inhalt: Wirkungsweise vom EMRK und UNO-Kinderkonvention - Schutz der Fortpflanzungsfreiheit durch diese Konventionen - Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung - Anforderungen an die Ausgestaltung familienrechtlicher Beziehungen im Falle der heterologen Insemination.