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Wissensgrundlagen für die Bildungspolitik

Beiträge einer OECD-Konferenz in Maastricht vom 11. bis 13. September 1995

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Wolfgang Mitter and Organisation for Economic Cooperation

In den entstehenden Systemen des lebenslangen Lernens ist das Wissen zum entscheidenden Faktor geworden. Die bisherige Arbeit des CERI hat deutlich gemacht, daß politische Entscheidungsträger sachdienliche Forschung und Entwicklung im Bildungsbereich brauchen, um den Kurs der Bildungspolitik festzulegen. In dieser Veröffentlichung wird allerdings Wert darauf gelegt, daß die Politik auch andere Formen der Wissensgrundlagen zu Rate ziehen muß als nur die Forschung und Entwicklung, wie zum Beispiel die Schulaufsicht und Indikatorensysteme, beide sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Will man eine breitere Palette von Wissensgrundlagen nutzen, kommt eine wichtige Rolle den «Vermittlern» zu, die die notwendige Kommunikation und die gegenseitige Befruchtung zwischen Wissensproduzenten, Entscheidungsträgern und Praktikern fördern. In den lernenden Volkswirtschaften und Wissensgesellschaften der Zukunft wird es in vielerlei Hinsicht von größerer Bedeutung sein als heute, diesen Prozeß der Produktion, Vermittlung und Anwendung verschiedener Wissensformen weiter zu klären und besser zu verstehen.
Aus dem Inhalt: Verhältnis und Vermittlung von Bildungsforschung (Wissensproduzenten) und Bildungspolitik (Wissenskonsumenten) - Bildungsindikatoren - Länderberichte (Australien, Frankreich, Niederlande, Schweden, USA) - Sektorale Analysen (Primarbereich, Sekundarbereich, Tertiärbereich).